Weihnachten 1964 bekam ich von meinen Eltern eine Voigtländer Vitoret. Dieses Geschenk prägte mein gesamtes Leben. Viele Jahre war ich im Fotohandel tätig, ich arbeitete tagsüber, am Abend besuchte ich die HAK für Berufstätige, wo ich 1978 maturierte. 1979 wurde ich als Fotolehrer an die kaufmännische Berufsschule berufen. 1981 bis 1983 legte ich die Lehramtsprüfungen für den betriebswirtschaftlichen Unterricht und für Fotografie ab.
Insgesamt war ich über 30 Jahre Lehrer für Fotografie. Stets waren technische Neuerungen und meine Schülerinnen und Schüler für mich berufliche Erfüllung. Um auch im Ruhestand geistig fit zu bleiben, habe ich nach der Pensionierung Soziologie studiert und mit Bachelor und Master abgeschlossen. Das Thema meiner Masterarbeit lautete „Tante Gretes Fotoalbum. Fotografie und Gesellschaft.“ Jetzt lerne ich Italienisch und Spanisch.
Auch in meiner Freizeit beschäftige ich mich sehr viel mit Fotografie, und das stets gemeinsam mit meiner Frau Christine, die mir seit der Abendschule in allen Lebensbereichen treue und liebe Begleiterin ist. Wir haben gemeinsam unterrichtet, in der Erwachsenenbildung gearbeitet, wir nehmen an Wettbewerben und Ausstellungen teil, wir sind gemeinsam im Salzburger Fotoklub und reisen gerne, um fotografische Impressionen mit nach Hause zu bringen.
Inzwischen bin ich 78 Jahre alt und denke, wenn ich alle fotografischen Entwicklungen revue passieren lasse, wie schnell doch die Zeit vergangen ist und vergeht. Und jeden Tag freue ich mich auf morgen!


















